Privatinsolvenz im Schulden-Lexikon

Wenn der Schuldenberg wächst und es immer weiter bergab statt bergauf geht, wenn die Ausgaben den Einnahmen erheblich überliegen, obwohl schon an allen Enden gespart wird und wenn man einfach nicht mehr weiter weiß, dann ist der letzte Weg die Privatinsolvenz. Bei der Privatinsolvenz lebt man 7 Jahre am Existenzminimum und muss den laut Berechnungen zu entbehrenden Teil des Einkommens an die vielen Gläubiger abführen. In den meisten Fällen ist dies nur ein geringer Teil, doch er genügt. Ist die Zeit der 7 Jahre vorüber, fällt der Restbetrag der noch offen steht weg, denn im Falle der Privatinsolvenz verzichtet der Gläubiger nach dieser Zeit auf den noch offenen stehenden Schuldbetrag. Für die Privatinsolvenz ist jedoch entscheidend, dass kein Eigentum vorliegt und private Schulden werden nicht getragen. Es ist kein einfacher Weg, doch wenn man bedenkt, dass die Chance besteht nach 7 Jahren von vorn beginnen zu können, ist dies das Opfer wert.


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